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Vorsätze vs. Ziele setzen


Wir hoffen, ihr hattet schöne und erholsame Tage mit Familie und Freunden. Und auch der Rutsch in das neue Jahr ist fröhlich und friedlich verlaufen.

Tja, wieder einmal ein ganz frisches neues Jahr. Und wir wissen alle nicht, was es bringen wird. Die letzten 3 Jahre waren herausfordernd und haben viele nicht so angenehme Überraschungen gebracht. Es bringt aber nichts, sich mit den Erfahrungen dieser Jahre in die Ecke zu setzen und angstvoll auf neue Katastrophen zu warten.

Eine solche Geisteshaltung heißt Fatalismus und führt euch nirgendwohin!

Ein neues Jahr hat begonnen. Es bringt neue Chancen. Konzentrieren wir uns lieber darauf. Mit einer solchen Einstellung können wir auch auf plötzliche Widerstände reagieren und Lösungen finden.

Traditionell nutzen viele die Zeit um den Jahreswechsel, um Vorsätze für das neue Jahr zu fassen. Deshalb schauen wir uns heute den Unterschied und die Erfolgsaussichten von Vorsätzen und Zielen an. Das Thema lautet also: Vorsätze vs. Ziele setzen.


Was sind Vorsätze?

Ein Vorsatz ist etwas, was du dir vornimmst, zu tun. Um den Jahreswechsel sind die Neujahrsvorsätze in aller Munde. Oft sind sie Gesprächsthema, zum Beispiel im Kollegenkreis, wenn ihr euch zum ersten Mal nach dem Jahreswechsel seht. Irgendeiner stellt immer die Frage: „Na, was habt ihr für Vorsätze für das neue Jahr?“

Es ist sinnvoll, sich so einen markanten Zeitpunkt wie den Jahreswechsel zu nehmen, um über Veränderungen im eigenen Leben nachzudenken. Was heißt Veränderungen? Normalerweise geht es um Verbesserungen, das Ablegen schlechter Gewohnheiten. Oder du willst eine neue Verhaltensweise etablieren.

Beispiele sind:

  • Rauchen abgewöhnen,
  • nicht mehr so viel Alkohol trinken,
  • weniger Süßigkeiten oder generell weniger/gesünder essen,
  • mehr Sport machen oder überhaupt damit anfangen,

Ihr wisst, was ich meine.

Nun sind das ja keine unsinnigen Vorhaben. Wenn du einen solchen Vorsatz fasst, dann wirst du einen Grund dafür haben.

Trotzdem sagt die Erfahrung, dass die allermeisten Neujahrsvorsätze bereits wenige Wochen nach dem Jahreswechsel vergessen sind. Woran liegt das?


Vorsätze vs. Ziele setzen

Das liegt daran, dass so formulierte Vorsätze eben keine Ziele sind. Ein Vorsatz beschreibt etwas, was du erreichen willst. Aber die Beschreibung ist meist sehr allgemein und es steht kein Termin dahinter.

Schauen wir uns als Beispiel den beliebten Abnehmwunsch an. „Ich will abnehmen“, sagt überhaupt nichts aus. Was willst du den abnehmen, die Wäsche? Ja, blöder Witz. Ich weiß schon, dass es dir um dein Gewicht geht.

Trotzdem funktioniert es so nicht. Weder dein Bewusstsein (dein Wille) noch dein Unterbewusstsein kann damit etwas anfangen. Und du brauchst die Hilfe deines Unterbewusstseins, wenn du etwas erreichen willst. Immer!


Ziele formulieren

Du bist vielleicht schon einmal darauf gestoßen, dass Ziele smart sein sollen. Wahrscheinlich weißt du, dass „smart“ aus dem Englischen stammt und „schlau“ bedeutet. Was soll das aber nun heißen – schlaue Ziele?

In diesem Fall bedeutet smart nicht einfach schlau, sondern ist eine Abkürzung für:

S – spezifisch

M – messbar

A – attraktiv

R – realistisch

T – terminiert

Schauen wir uns diese notwendigen Eigenschaften von echten Zielen näher an.

Spezifisch

Es ist dein persönliches Ziel. Du hast es dir nicht von deiner Umgebung oder durch Einflüsse aus den Medien einreden lassen. Du hast einen Grund dafür. Deine Gründe für das Abnehmen von Gewicht sind zum Beispiel, dass du dich besser fühlen, deine Gesundheit lange erhalten und leistungsfähiger sein willst.

Messbar 

Dein Ziel ist konkret, so dass man kontrollieren kann, ob es erreicht ist. Sagen wir, du willst 10 kg Körpergewicht verlieren.

Attraktiv 

Das gewünschte Ergebnis deiner Bemühungen muss für dich große Anziehungskraft besitzen. Wenn dir deine Figur, dein Gewicht und seine langfristigen gesundheitlichen Folgen im Grunde egal sind, macht es keinen Sinn, 10 kg abnehmen zu wollen.

Realistisch

Dein Ziel sollte im gesteckten Zeitrahmen und auch absolut erreichbar sein. Zumindest annähernd. Ein nicht erreichbares Ziel führt nur zu Frust und im schlimmsten Fall zu Depressionen.

Terminiert

Das schönste Ziel nützt dir nichts, wenn du nicht festlegst, bis wann du es erreicht haben willst. Dazu gehört auch, dass du einen Startpunkt setzt. Das geht allerdings nur, wenn du für dich einen Weg festgelegt hast, auf dem du das Ziel erreichen willst. Das gehört auch zur Zielsetzung.

Beispiel Gewichtsreduktion – ab [Tag – Monat – Jahr] gehe ich 2x pro Woche ins Fitness-Studio und belege dort Kurs xy. Das Ziel ist spätestens am [Tag – Monat – Jahr] erreicht.


Warum solltest du dir Ziele setzen?

Zu diesem Thema passt eine bekannte Studie der US-amerikanischen Elite-Uni Harvard aus dem Jahr 1979. Im Rahmen der Studie wurde eine Gruppe von Absolventen danach befragt, ob sie Ziele für Ihre Karriereplanung fixiert haben.

83 % der Befragten hatten keinerlei Ziele festgelegt. 14 % gaben an, Karriereziele zu haben, ohne diese schriftlich festgelegt zu haben. Nur 3 % hatten konkrete Ziele und diese auch schriftlich formuliert.

Nach 10 Jahren wurde die gleiche Absolventengruppe nach den inzwischen erreichten Verdiensthöhen befragt. Es stellte sich heraus, dass die Absolventen aus Gruppe 2 (Karriereziele vorhanden, aber nicht schriftlich fixiert) im Schnitt das Dreifache verdienten, wie die Teilnehmer aus Gruppe 1.

Noch viel krasser sind die Ergebnisse bei Gruppe 3. Diejenigen, die bei Studienende ihre Karriereziele schriftlich fixiert hatten, verdienten im Schnitt das Zehnfache der Mitglieder der ersten Gruppe. (Quelle z.B.: https://blog.ziele-sicher-erreichen.de/2011/11/harvard-studie-zielsetzung-schriftlich.html)

Nun sind wir alle keine Absolventen von Elite-Unis und leben nicht in den USA. Trotzdem ist das ein absolut überzeugender Beweis, was du mit einer „smarten“ Zielsetzung erreichen kannst. Die Frage „Vorsätze vs. Ziele setzen“ ist damit eindeutig entschieden.  


Ziele setzen im Online-Marketing

Wir haben hier die ganze Zeit das Abnehmen als Beispiel für das Setzen von Zielen genannt. Ganz einfach deswegen, weil es sich so gut erklären lässt. Aber natürlich kannst du dir für alles, was du erreichen möchtest, entsprechende Ziele setzen.

Wir sind hier auf Art of Rebellion. Im weiteren Sinne geht es hier um das Ausbrechen aus dem System, das die Menschen in das Schema Geburt – Ausbildung – abhängig Arbeiten – Rente quetscht. Es geht darum, dass du deinen eigenen Weg findest, ein erfolgreiches und zufriedenes Leben zu führen.

Im engeren Sinne ist unser Mittel der Wahl das Online-Marketing. Die erfolgreichen Online-Marketer setzen sich jedes Jahr neu ein Ziel, das sie innerhalb von 12 Monaten erreichen wollen. Das kann einfach der Jahresumsatz oder -gewinn sein.


Ein Beispiel

Wenn du noch am Anfang stehst, wäre das auch für dich eine praktikable Möglichkeit. Zum Beispiel die Erreichung eines stabilen Einkommens von 3.000 EUR pro Monat aus dem Online-Marketing per 31.12.2023.

Mit der Festlegung von Zwischenzielen zwingst du dich zu kontinuierlicher Arbeit und hast jederzeit die Kontrolle. Das könnte so aussehen:

  • 500 EUR pro Monat per 31.03.
  • 1000 EUR pro Monat per 30.06.
  • 2000 EUR pro Monat per 30.09.
  • 3000 EUR pro Monat per 31.12.

Gleichzeitig festlegen musst du, auf welchem Weg du diese Einkommen erreichen willst. Zum Beispiel mit dem Aufbau eines Affiliate-Funnels inklusive einer Email-Liste. Zeichnet es sich ab, dass ein Zwischenziel nicht erreicht wird, kannst du rechtzeitig reagieren und zum Beispiel ein anderes Affiliate-Produkt bewerben, das sich besser verkauft.

Ziel und Zwischenziele hast du schriftlich fixiert. Das Aufschreiben bewirkt, dass sich dein Unterbewusstsein darauf einstellt, diese Ziele zu erreichen. Du kannst das noch durch das Visualisieren der Ziele unterstützen.

Stelle dir intensiv vor, wie es sich anfühlt und was du dir für dich und deine Familie leisten kannst, wenn du stabil 3000 EUR pro Monat durch das Online-Marketing verdienst. Damit du das Bild immer vor dir hast, baue dir ein Vision-Board.


Mit diesem Artikel ist das Thema Vorsätze vs. Ziele setzen natürlich nicht erschöpfend abgehandelt. Aber du hast zumindest eine Orientierung und kannst dir deine Ziele für das eben begonnene Jahr festlegen.

Leg los!


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