Lerne das 10-Finger-System, um bessere Werbetexte zu schreiben. Warum?

Manchmal kann es sinnvoll sein, andere Fähigkeiten zuerst zu trainieren, um gut Werbetexte zu schreiben.

Deshalb bekommst du heute von mir einige Tipps, die dich dabei unterstützen, gute Texte zu schreiben. Texte in jeder Art. Blog-Beiträge, E-Mails, Briefe. Spielt keine Rolle. Ich mache meinen Job jetzt acht Jahre und helfe seit 2013 anderen Selbstständigen dabei, selbst Werbung zu texten.

Dabei ist es mir erst vor einigen Wochen aufgefallen: Manche haben ein Problem damit, etwas zu schreiben, weil sie überhaupt Schwierigkeiten haben zu tippen. Sie schreiben an der Tastatur mit zwei, oder drei Fingern. Dabei kann kein Schreibfluss entstehen. Ständig reißt die Konzentration, weil Buchstaben gesucht werden.

Geht es dir ähnlich? Wenn ja, ist diese Quick-Info für dich sehr hilfreich. Doch hier kommen auch mehr Schreibtipps, um zu erreichen, dass du in den berühmten Schreibfluss kommst. Warum ist er eigentlich so wichtig?

Das erkläre ich dir daran, wie ich an meine Arbeit gehe.

  • Zuerst beginnt alles bei der Analyse. In diesem Stadium schreibe ich höchsten ein paar Notizen in Google Keep.
  • Dann suche ich nach der Idee, dem Aufhänger für meinen Werbetext
  • Der nächste Schritt besteht daraus, eine passende Überschrift zu finden.
  • Wenn ich das zusammenhabe, schreibe ich den Erstentwurf
  • Zuletzt beginne ich damit den Text zu überarbeiten. Dieser Prozess kann mindestens genauso lange dauern, wie die Analyse

Der kürzeste und schnellste Teil dieser Arbeit ist Punkt 4. Denn die Abschrift erfolgt meistens an ein, zwei Tagen. Dabei tippe ich sehr schnell und fließend. Übrigens: Damit ich konzentriert schreiben kann, blende ich alles aus. Keine Störungen. Auch auf meinem Desktop nicht.

Deshalb nutze ich Ulyssess auf Mac zum schreiben und Calmly Writer, Wordflow auf dem Chromebook. Letzteres kannst du plattformübergreifend verwenden. Sieh sie dir einfach mal an.

Zurück zum Schreibfluss: Dieser entsteht durch das 10-Finger-System. Es ist das Schreibmaschinen schreiben. Mit einer hohen Zahl an Anschlägen die Minute Sätze schreiben.

Wenn du das nicht kannst, hast zu zwei Möglichkeiten

1. 10-Finger-System lernen

Ich kann es dir nur empfehlen. Zumindest in meinem Leben schreibe ich natürlich viel, viel mehr am Computer, als handschriftlich. Das ist aus einer Not heraus geboren, denn ich hasse es mit dem Stift etwas aufs Papier zu bringen. Meine Handschrift tut ihr übriges. Aber auch für dich: Du liest hier sicherlich mit, weil du Online Werbung für dein Business einsetzt. Es ist deshalb, aus meiner Sicht, eine Notwendigkeit gut an der Tastatur zu sein.

Die Lösung: Tipp 10 online

Es ist ein Online-Software um das 10-Finger-System zu lernen und es ist auch noch ein sehr gutes, kostenloses! Ich habe Tastschreiben in der Realschule gelernt, hatte es später noch auf der Berufsschule und danach noch einmal an einer Weiterbildung. Das System hier auf Tipp 10 ist genauso wie du es in der Schule lernen kannst. Richtig gut.

Hier kannst du dir einen kostenlosen Account anlegen

(dieses Video ist mit dem EZPlayer eingebettet, in diesem Blog-Beitrag kannst du mehr darüber erfahren)

Über jeden Tag zwanzig Minuten und dein Tastschreiben wird sich unglaublich schnell verbessern. Wenn du die ersten Erfolge sieht, wirst du begeistert sein. Du wirst überrascht sein, wie schnell das geht. Deshalb ist das meine Empfehlung Nummer eins.

2. Erst mit der Hand, dann auf den Computer

Letztlich kannst du auch alles erst mit der Hand schreiben. Erinnere dich: Die Ziel in den Schreibfluss zu kommen. Denn während dieses Zustandes passieren sehr kreative Dinge in deinem Kopf. Vielleicht schreibst du plötzlich Ideen raus, oder Sätze, auf die du sonst gar nicht gekommen wärst. Ich nenne es: „es schreibt mich“. Klingt etwas komisch, ja. Aber lass es mich erklären: Der Prozess des Schreibens ist für mich etwas magisches.

Oft habe ich für einen Werbetext nur einen groben Rahmen im Kopf. Sobald ich ansetze und tippe, entwickelt sich der Text von allein. Das ist für mich immer wieder ein besonderer Moment. Diese Dynamik während des Schreibens ist mein Geheimnis und dies teile ich nun mit dir.

Tue es genauso. Lerne alles, was du brauchst um in diesen Schreibfluss zu kommen und du wirst niemals wieder ohne Worte sein.

Fazit:

Du kannst die alte Methode nutzen, um in den Schreibfluss zu kommen. Erst handschriftlich und dies später abtippen. Das geht. Doch wenn du es professioneller tun willst, lerne das 10-Finger-System. Hilfe dazu bekommst du kostenlos aus dem Netzt. Was sind schon zwanzig Minuten Übung täglich, wenn du dafür schnelle Resultate bekommst, die sich langfristig sogar kräftig auszahlen?

Viel Erfolg beim Umsetzen und lass mich wissen, wie du vorwärts kommst. Wenn dir der Beitrag gefallen hat, tut mir auch ein „Like“ und/ oder ein Kommentar gut. Auch teilen ist ausdrücklich erwünscht.

4 Antworten

  1. Lieber Mario,
    danke für deine Tipps. Ich habe schon vor 35 Jahren mit 10 Fingern tippen gelernt – damals noch auf einer mechanischen Schreibmaschine meiner Mutter. Das hat mir unendlich viel Zeit gespart.
    Was mir allerdings bei deiner Auflistung noch fehlt, ist etwas, das noch schneller geht als selbst schreiben – egal ob mit dem Stift oder per Tastatur -, nämlich das Sprechen! Ich hätte in meiner Zeit an den Kliniken meine Arztbriefe niemals rechtzeitig fertig stellen können, wenn ich diese nicht hätte diktieren können und – dank Sekretärin bzw. Schreibdienst – anschließend nur noch Korrekturlesen. Wenn man sich erst ans Diktieren gewöhnt hat, bekommt man ein Tempo und einen Flow hin, mit dem nichts Anderes mithalten kann.
    Alternativ bietet sich die Spracherkennung an, die in den letzten Jahren erheblich besser geworden ist im Vergleich zu früher.
    LG Heiko

    1. Hallo Heiko,

      danke dir für deinen Kommentar. Damit hast du natürlich recht.
      Sprechen geht sehr schnell. Ich weiß auch von einigen Kollegen, dass
      sie ihre Texte sprechen. Das ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung hierzu.

      Es gibt ja auf jedem Handy eine Sprachmemo-Funktion. Was auch gut geht
      ist ein Dictate-Programm. Also sowas wie Siri am Mac, oder Dragon Dictate
      auf Windows.

      Mir geht es allerdings mehr um den Schreibfluss, als darum möglichst schnell
      zu sein. Der magische Moment beim Tippen, den ich beschrieben habe, den bekomme
      ich tatsächlich nur dadurch. Das stelle ich auch bei vielen anderen fest.

      Letztlich sind viele Empfehlungen gut, damit jeder seinen eigenen Weg finden kann.

  2. Hallo Mario,

    auch ich gehöre noch zu der Generation die auf einer mechanischen Schreibmaschine das “Blindschreiben” mit 10 Fingern gelernt hat.

    Just in diesem Moment schreibe ich Dir diesen Kommentar “blind” und lese parallel den Text auf dem Bildschirm. So schreibe ich heute alle meine Texte. Und die erste Korrektur erfolgt sofort, wenn mir etwas auffällt.

    Wie Du schon beschrieben hast, komme ich so in den Schreibfluss. Allerdings gehe ich auch von Zeit zu Zeit, weg vom PC um den Kopf frei zu bekommen. Dann wird halt anschließend mal abgetippt. Geht Blind auch wunderbar.
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Hallo Sabine,
      danke für deinen Kommentar und danke für deinen Tipp.
      Hast du recht, manchmal muss man weg vom Rechner.
      Mache ich auch häufig, dann mache ich mir Notizen.
      Grüße

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